Sie ist selbst Fußball-Profi: Wirtz-Schwester feiert Füllkrug-Tor im Fan-Block Das Foto von Juliane Wirtz (25) im Gästeblock postete Werder auf seinen Social-Kanälen. Sie trägt das Heim-Trikot aus der Saison 2009/10 Wirtz was bei Werder diese Saison?

Nach dem 3:1 gegen Leipzig gibt's jetzt immerhin ein 1:1 beim 1. FC Köln.

Im Gästeblock steht prominente Unterstützung: Juliane Wirtz (25), ältere Schwester von Liverpool-Star Florian (23), verbrachte zwar Teile ihrer Jugend beim FC, spielt aber seit drei Jahren bei den Werder-Frauen. Am Freitag feierte sie in der Bundesliga den Derbysieg gegen den Hamburger SV (1:0), jetzt drückt sie ihrem SVW in Köln die Daumen.

Auch der Gastgeber hat Promi-Unterstützung auf der Tribüne: Showmaster Stefan Raab ist ebenso da wie Vize-Europameisterin Marina Hegering, die für die FC-Frauen spielt. Juliane Wirtz spielt wie Bruder Florian am liebsten im zentralen Mittelfeld

Zum Start läuft's besser für die Kölner Fans.

Regeer blockt einen Schuss von Dallinga, der für Ache in der Startelf steht, mit dem Ellbogen. Der Niederländer tritt direkt selbst an, schießt eigentlich gar nicht so schlecht nach links unten, doch Hein lässt ihn nicht rein!

Top-Parade des Esten im Bremer Tor (8.), der damit eine schwarze Werder-Serie beendet: Seit November 2022 waren die vorherigen 16 Strafstöße in der Bundesliga gegen Bremen alle verwandelt worden. Damals hatte Jiri Pavlenka gegen Bayerns Eric-Maxim Choupo-Moting pariert.

Mit Wirtz-Schwester im Fan-Block: Füllkrug rettet Werder Punkt in Köln

Drei Minuten später ist er dann doch machtlos. Pieper will von hinten raus ins Mittelfeld spielen, passt allerdings genau in die Füße von Krauß.

Shkiri liefert beim Startelf-Comeback den Assist für Maina, der mit rechts ins lange Eck trifft. Maina mag Werder: Beim 7:1 (!) im Mai 2023 hatte der Ex-Hannoveraner ein Tor und drei Vorlagen geliefert.

Für Pieper gibt's dagegen einen Anpfiff von Kapitän Friedl, der wenig Verständnis für den Risiko-Pass zeigt. Typisch Torjäger: Niclas Füllkrug (33/l.) schiebt aus fünf Metern mit links ein

Elfer-Aufreger in der 43.

Minute: Lochoschwili will eine Flanke klären, schießt sich den Ball für jeden im Stadion sichtbar an den eigenen Unterarm, Werder will den Strafstoß. Nach kurzem Check gibt es den nicht, Schiri-Experte Patrick Ittrich klärt bei Sky auf: „Das sieht heftig aus, aber ist ein eigenes Anschießen in der eigenen Körperbewegung, er braucht die Hand zum Austarieren.“ Co-Kommentator Lothar Matthäus, der diese Saison auch bei BILD die Champions League analysiert, überzeugt das nicht komplett: „Häufig schwierig nachzuvollziehen, diese Entscheidungen.

Absicht ist nicht dabei, aber andere Situationen sind ja auch nicht immer Absicht.“ Ittrich gesteht: „Es wäre gut, wenn immer alles gleich behandelt wird.“ Matthäus in der Pause: „Wenn du die ganzen Handspiele vergleichst, dann sind das Nuancen, die wir wahrscheinlich nie verstehen werden.“

Top-Chancen nach der Pause: Dinkci knallt den Ball für Werder volley an die Latte (58.), Hein hält überragend gegen Moore (63.). Dann schlägt Füllkrug zu: Nach einer Ecke fällt dem bis dahin komplett abgemeldeten DFB-Star (24 Länderspiele) der Ball zufällig vor die Füße, mit links schiebt er ein (69.).

Schon gegen Leipzig hatte Füllkrug nach einer Ecke getroffen. Werder hat noch einen Grund zur Freude: Mitchell Weiser feiert nach langer Verletzung sein Comeback, zuletzt hatte er im Mai 2025 auf dem Platz gestanden.

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