Arabis Aachen-Rückkehr: Mit Fortuna soll sein erster Sieg gelingen Samir Arabi (47) ist seit Ende Mai Fortunas Manager Langsam geht seine Saat auf! Samir Arabi (47) musste nach seiner Berufung zum neuen Sportvorstand von Düsseldorf Ende Mai die Fortuna kräftig umkrempeln.

Nach dem Absturz in die Drittklassigkeit konnten die meisten Spieler den Klub ablösefrei verlassen – Vorgänger Klaus Allofs (69) hatte nur Verträge für die 1. und 2. Liga gegeben. Arabi stellte den Kader deshalb komplett neu auf und holte gleich 19 Spieler.

Dass es zu Beginn hakte, war da kaum überraschend. Doch inzwischen läuft es: Aus den vergangenen vier Spielen holte die Fortuna Düsseldorf zehn Punkte.

Ein Sieg bei Alemannia Aachen (Sa., 14 Uhr/live bei MagentaSport) – und Düsseldorf würde ganz oben anklopfen in der 3. Liga. Für Arabi ist die Partie ohnehin etwas Besonderes.

Denn Aachen ist seine Heimatstadt. „Meine Mutter und Schwester leben da.

Und mein Schwager ist im Aufsichtsrat der Alemannia“, erzählt der 47-Jährige. Auch seine Fußball-Karriere nahm in Aachen ihren Anfang.

Arabi spielte dort in der Jugend, arbeitete später als Nachwuchstrainer und stieg 2006 als Scout ins Profifußball-Geschäft ein. Zwei Jahre danach wurde er Chefscout, ehe er 2011 als Sportlicher Leiter nach Bielefeld wechselte.

Nun kehrt Arabi erstmals als Fortuna-Boss an den Tivoli zurück. Und der platzt aus allen Nähten: 30.000 Zuschauer, ausverkauft!

„Die Hütte ist voll. Das ist schon etwas Besonderes für mich“, sagt Arabi.

Denn als Gast ist er in Aachen bislang noch sieglos. Mit Bielefeld trat er dort zweimal an – einmal gab es ein Remis, einmal eine Niederlage.

Jetzt soll endlich der erste Sieg in der Heimat her. Auch sportlich sieht Arabi seine Fortuna auf dem richtigen Weg: „Wir stehen defensiv jetzt stabiler.

Aber es ist noch Luft nach oben, vor allem in der Offensive.“

Sein Plan ist klar – und klingt nach Eichhörnchen-Taktik: „Bis zum Winter so viele Punkte sammeln wie möglich und dann gut ins nächste Jahr kommen.“ Denn das große Ziel steht längst fest: 2027 soll der Angriff auf die Zweitliga-Rückkehr starten. Haben Sie Fehler entdeckt?

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