Platt nach Comeback: Weiser steckt bei Werder im 10-Minuten-Loch Feierte beim 1:1 in Köln sein sehnlichst erwartetes Comeback: Mitchell Weiser (32) Er ist wieder da. Aber bis zur alten Verfassung ist es für Mitchell Weiser (32) noch ein langer Weg.
14 Monate nach seinem im Training erlittenen Kreuzbandriss samt Meniskus-Schaden gab der Werder-Star beim 1:1 in Köln sein sehnlichst erwartetes Comeback. Zehn Minuten dauerte es zwar nur, aber es ging unter die Haut.
Die Rückkehr nach langer Leidenszeit rührte Weiser und einige seiner Kollegen zu Tränen. Doch dem kurzen Comeback folgte ein Tief.
Trainer Daniel Thioune (52): „Was er jetzt im Tank hat, kann ich nicht genau sagen. Aber selbst diese wenigen Minuten haben dazu geführt, dass er etwas ermüdet durch diese Woche gegangen ist.
Man kennt das: Da gibt es ein Highlight, dann wird das Licht etwas dunkler und man verschwindet kurz wieder.“
Weiser steckt bei Werder im 10-Minuten-Loch
Die Folge: Zwar steht Weiser gegen Augsburg (Sa., 15.30 Uhr, Sky) im Kader, aber für eine Halbzeit oder gar die Startelf reicht es noch nicht. „Vielleicht war es nicht nur das Spiel, sondern einfach auch die letzten Monate, die ihm diesen kompletten Rhythmus geraubt haben“, vermutet Thioune.
Wie andere Spieler ohne viel Spielpraxis soll Weiser in der langen Länderspielpause das Werder-Trikot tragen. Bremens Trainer: „Wir nutzen bei ihm die Pause, um ihn weiter aufzubauen und ihm mehr Minuten in unserem Testspiel zu geben.“
Das gilt auch für Stamm-Sechser Senne Lynen (27), der in der Vorbereitung wochenlang wegen Bauchmuskelproblemen fehlte.
Zuletzt verpasste der Belgier mit Beckenproblemen die Spiele gegen Leipzig und in Köln. Ob er gegen Augsburg schon im Kader steht, ist noch offen.
Thioune: „Wir warten das Abschlusstraining ab. Wenn das Signal kommt, dass er bei 100 Prozent ist, mache ich mir Gedanken darüber, ob er eine Kader-Option ist.“
Anderlecht-Leihgabe Moussa Ndiaye (24) fällt wie in Köln mit Leistenbeschwerden aus.
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