Philipp Maier bestritt sein erstes Spiel für Preußen Münster nur zwei Tage nach seiner Verpflichtung und trug entscheidend zum 2:1-Heimsieg gegen den TSV Havelse bei. Der defensive Mittelfeldspieler wurde von Trainer Thomas Wörle nach 62 Minuten eingewechselt, um den rot-gefährdeten Rico Preißinger zu ersetzen.

Maier zeigte sich als stabilisierende Kraft in der Zentrale, überzeugte im Duell Mann gegen Mann und agierte bereits wie ein erfahrener Teil des Teams. Der 32-Jährige aus Kienberg bei München war zuvor vertragslos, nachdem er den Verein 1860 München wegen Insolvenz verlassen hatte.

Er betonte, dass ihn die Atmosphäre und die Unterstützung der Fans bei seinem Debüt motivierten und er sich schnell bei den Preußen aufgenommen fühlte. Zusammen mit den ebenfalls von Thomas Wörle aus Ulm verpflichteten Felix Higl und Romario Rösch bringt Maier Erfahrung und Vertrauen in die Mannschaft.

Seine Entscheidung für Münster bezeichnete er als bewussten Neuanfang, auch wenn ihn privat eine Fernbeziehung mit seiner in Stuttgart lebenden Freundin erwartet. Er sucht bereits nach einer Wohnung in Münster, um sich auch hier schnell einzuleben.

Maier debütierte gemeinsam mit Samuel Althaus, einem weiteren Neuzugang von 1860 München, mit dem er bisher selten zusammenspielte. Preußen Münster hat nach vier Spielen sieben Punkte und bestreitet am kommenden Sonntag das Auswärtsspiel bei VfB Stuttgart II, bei dem Maier eventuell schon von Beginn an eingesetzt werden könnte.

Der Neuzugang ist motiviert und freut sich auf die kommenden Herausforderungen in der Dritten Liga.