Nicht mehr für Deutschland?: DFB-Juwel denkt an Verbands-Wechsel! Paris Brunner (20/2. v.

r.) feiert mit Maurice Krattenmacher (21/v. l.), Rafael Lubach (21), Vitalie Becker (21), Assan Ouédraogo (20), Eric da Silva Moreira (20) und Laurin Ulrich (21) sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Italien am 2. Spieltag der U20 Elite League (4:0)

Verliert der DFB das nächste Juwel an einen anderen Verband?

Zuletzt hatten sich mit Kenan Yildiz, Can Uzun (beide Türkei), Paul Wanner (Österreich) und Ibrahim Maza (Algerien) bereits mehrere Top-Talente mit deutschen Wurzeln dazu entschieden, lieber für eine andere Nationalmannschaft aufzulaufen als das DFB-Team. Nun könnte mit Paris Brunner (20) künftig das nächste DFB-Juwel nicht mehr für Deutschland spielen.

Denn das Ex-BVB-Talent denkt an einen Verbands-Wechsel zur DR Kongo. Das berichtet der „kicker“.

Demnach soll Brunner seit Monaten vom Heimatland seiner Mutter umworben werden. Und: Der Monaco-Überflieger (sechs Tore in sieben Pflichtspielen) soll nicht abgeneigt sein, für den afrikanischen WM‑Teilnehmer aufzulaufen.

Paris Brunner feiert Debüt bei U21 des DFB

Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) hatte bei seinem ersten DFB-Kader noch auf eine Brunner-Nominierung verzichtet. Dafür wird Brunner in der kommenden XXL-Länderspielpause sein Debüt bei der U21 feiern.

Paris Brunner (20) nach seinem Tor zum 1:0 am vergangenen Freitag gegen Lens (2:1)

Klopp erklärte am Donnerstag im Rahmen seiner Kaderbekanntgabe: „Ich habe nicht mit ihm gesprochen, aber ich kenne Paris – und Hannes Wolf, der bei uns im Trainerteam ist, ist ein großer Befürworter.“ Und er fügte schmunzelnd hinzu: „Er hat das ganz toll gemacht bis hierhin ... das Fußballerische.“

DR Kongo scheiterte bei der WM in der K.o.-Runde erst an England

Hintergrund: Brunner stand zuletzt nicht nur wegen seiner Leistungen im Fokus.

Nach seinem Treffer beim 1:1 in Straßburg sorgte ein umstrittener Jubel für Diskussionen. Brunner hatte eine „Kopf-ab“-Geste in Richtung der Heimfans gezeigt.

BVB-Geschäftsführer Lars Ricken kritisierte den Jubel zuletzt in der BILD-Sendung „Die Lage der Liga“: „Lass Taten sprechen. Alle reden gerade über seine Erfolge, jetzt wird er sogar mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht.

Ich glaube, darüber sollte er sich definieren. Nicht über solche Gesten.“

Die DR Kongo hatte bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko erstmals seit 52 Jahren wieder an einer WM teilgenommen.

Dabei stürmte die afrikanische Nation sensationell in die K.o.-Runde. Dort war nach großem Kampf erst gegen den späteren WM-Dritten England Endstation (1:2).

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