Josh Jacobs, Running Back der Green Bay Packers, wurde von der NFL auf die sogenannte „Commissioner’s Exempt List“ gesetzt. Damit darf der 28-Jährige vorerst weder trainieren noch spielen, erhält jedoch weiterhin sein Gehalt von 11,5 Millionen Dollar.
Die Maßnahme erfolgt im Zuge eines Ermittlungsverfahrens nach offiziellen Anklagen der Staatsanwaltschaft in Wisconsin wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Vorfall hängt mit einer Auseinandersetzung zwischen Jacobs und seiner Freundin zusammen, nachdem diese sein Handy überprüfte und Nachrichten mit anderen Frauen entdeckte.
Sollte Jacobs verurteilt werden, drohen ihm Geldstrafen und eine mögliche Haftstrafe von bis zu 18 Monaten. Der Prozessbeginn ist auf den 17.
November angesetzt. Die Packers hatten auf die Anschuldigungen zunächst zurückhaltend reagiert und sich personell vorsorglich verstärkt, indem sie Kaleb Johnson von den Pittsburgh Steelers verpflichteten.
Headcoach Matt LaFleur äußerte zuletzt, dass Jacobs weiterhin zum Team gehöre. Jacobs’ Anwälte betonen, dass die Suspendierung ein übliches Verfahren während laufender Untersuchungen sei und keine endgültige Entscheidung darstellt.
