Rückendeckung nach Fan-Wut: Köln-Boss verteidigt seinen Trainer Volles Vertrauen! FC-Präsident Jörn Stobbe (60/li.) herzt seinen Trainer René Wagner (38) Köln – Volle Rückendeckung von oben.

Während die Stimmung in Köln schon nach 4 Spielen und trotz der 4 Punkte zu kippen droht und vor allem Coach René Wagner (38) bei vielen Fans gleich zum Start schon wieder in der Kritik steht, stellt sich Klub-Boss Jörn Stobbe (60) jetzt demonstrativ vor seinen Trainer! Die Pfiffe und der Unmut der FC-Anhänger waren nach dem 1:2 in Hamburg deutlich.

Und in den sozialen Netzwerken gingen die Wut-Fans auf Wagner los. Ihre Vorwürfe: zu unerfahren.

Keine Handschrift. Keine Lösung für die eklatante Standard-Schwäche.

Der Hintergrund ist klar: Wagner schleppt noch immer den Rucksack aus der Vorsaison mit sich, als er im Endspurt nur 6 Punkte in 7 Spielen holte und unter anderem das Heimspiel gegen Heidenheim verlor. FC-Präsident Stobbe verteidigt seinen Trainer jetzt und versichert im Podcast „Dreierkette Köln“, dass Wagner „noch langfristig FC-Trainer ist“.

Stobbe: „Die Trainer sind Thema, so lange ich denken kann. Mal sind sie zu alt, mal zu jung.

Wir haben uns vor der Vertragsverlängerung mit René Kriterien zurechtgelegt und uns gefragt, was muss ein Trainer können. Und da legt er in allen Bereichen eine brutal hohe Punktzahl hin.“

Top-Star Said El Mala (20/li.) blieb auch wegen Köln-Coach René Wagner beim FC

„Mikey Moore wäre ohne Wagner nicht gekommen“

Stobbe weiter: „Natürlich ist klar, dass René die Punkte noch nachbessern muss, wo er keine Top-Punktzahl hatte.

Aber diese Erfahrung wird mit jedem Spiel dazukommen. Auch erfahrene Trainer sind im Schnitt schon fünfmal rausgeschmissen worden.

Und wenn man genau hinschaut hat das Gründe.“

Volle Rückendeckung für den Trainer. Ein Grund ist auch der Kader, der ohne Wagner nie so zustande gekommen wäre.

„Ein Mikey Moore wäre ohne René gar nicht gekommen“, versichert Stobbe und legt nach: „Gleiches gilt für Said El Mala. René hat der Familie ein so gutes Gefühl gegeben, dass der Junge weiter bei uns spielt.“

Eine Wut allerdings teilt Stobbe mit den Fans.

Auch dem Köln-Boss geht die Standard-Schwäche seiner Mannschaft gehörig auf den Zeiger. „Die Standards waren schon im Wintertrainingslager in Spanien ein Thema.

Die anderen Mannschaften freuen sich ja mittlerweile schon auf Ecken gegen uns. Wir müssen endlich dahin kommen, dass wir Standards verteidigen und sie offensiv selber nutzen.“

Die XXL-Ligapause vor dem Derby gegen Gladbach (11.10.) soll dafür intensiv genutzt werden.

Stobbe selbst hält die ab Mittwoch anstehenden fünf freien Tage für die Mannschaft zwar offenbar für zu viel („Hätte gedacht, es ist kürzer“), er verspricht aber: „In der Länderspielpause wird brutal gearbeitet!“

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