Am Donnerstagabend kommt es in der Handball-Bundesliga zum Duell zwischen Meister SC Magdeburg und Pokalsieger Füchse Berlin. Nach dem Supercup-Erfolg Magdeburgs mit 38:31 erwartet beide Teams ein spannendes Aufeinandertreffen.

Für Magdeburg-Trainer Bennet Wiegert ist das vorherige Ergebnis abgeschlossen, da sich die Situation nun anders gestaltet. In den vergangenen drei Jahren dominierten beide Vereine, wobei Berlin vor zwei Saisons den Meistertitel gewann.

Der Sieger des Spiels setzt sich damit deutlich im Kampf um die Spitze durch. Füchse-Coach Nicolej Krickau kündigt einen energischen Auftritt seiner Mannschaft an, obwohl ihnen noch Leistungsträger wie Fabian Wiede und Nils Lichtlein verletzungsbedingt fehlen.

Er sieht seinen Klub als Auswärtsunderdog und weist darauf hin, dass Magdeburg oft mit nur neun Spielern beim Einsatz bleibt. Seine Mannschaft will besonders an der Abwehr arbeiten, die beim Supercup Schwächen zeigte.

Magdeburg konzentriert sich ausschließlich auf die aktuelle Saison ohne Blick auf zukünftige Verpflichtungen wie die geplanten Transfers von Dika Mem und Simon Pytlick 2027. Wiegert betont, dass er sich auf das Hier und Jetzt fokussiert und die Kaderplanung selbst bestimmt.

Das Spiel verspricht viele Emotionen und Spannung im direkten Meisterschaftsrennen.