Trotz XXL-Kader nicht dabei: Klopp erklärt das Undav-Aus VfB-Stürmer Deniz Undav (30) steht nicht im DFB-Aufgebot für die kommenden Länderspiele Jetzt ist es offiziell! Wie BILD zuvor berichtet hatte, ist Stuttgart-Stürmer Deniz Undav (30) nicht im XXL-Aufgebot von Jürgen Klopp (59) für die kommenden vier Länderspiele in der Nations League.
Bei der Kader-Bekanntgabe in Frankfurt erklärte der neue Bundestrainer jetzt, warum. Klopp: „Mit Deniz Undav habe ich gesprochen.
Deniz hat noch nicht richtig in die Saison hereingefunden. Ich wollte mich für vier Stürmer entscheiden und habe mich für den Moment für die anderen entschieden.“
Jürgen Klopp (59) bei der Vorstellung seines ersten Kaders
Hintergrund: Auch wegen seiner Achillessehnenprobleme läuft es in dieser Saison noch nicht ganz rund beim Stürmer.
Auf ein Tor wartet Undav noch, dafür bereitete er schon vier Treffer vor. Stattdessen entschied sich Klopp im Angriff dafür, Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt), Kai Havertz (FC Arsenal), Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) und Nick Woltemade (Juventus Turin) mitzunehmen.
Der Bundestrainer machte aber auch deutlich, dass Undavs Absage keine endgültige Entscheidung ist. Klopp: „Es ist für keinen Spieler eine endgültige Entscheidung, sondern nur für den Moment.“
Undav ist damit einer von mehreren prominenten Spielern, die in Klopps 44-köpfigem Kader fehlen.
Auch Undavs Stuttgart-Kollegen Jamie Leweling und Angelo Stiller, die bei der WM noch Teil des deutschen Kaders waren, wurden nicht berücksichtigt. Stiller fällt dabei angeschlagen aus.
Leroy Sané fehlt ebenfalls. Klopp telefonierte mit rund 60 Spielern
Für den Bundestrainer waren die Kader-Entscheidungen mit viel Gesprächsbedarf verbunden.
Klopp erklärte, er habe insgesamt rund 60 Telefonate geführt – darunter auch mit Spielern, denen er eine Absage erteilen musste. Klopp: „Ich habe mich bemüht, es richtigzumachen.“ Gerade bei Spielern, die man noch nicht so gut kenne, seien solche Gespräche schwierig: „Wenn man jemanden nicht persönlich kennt und man überbringt eine schlechte Nachricht, kann man das nicht als vergnügungssteuerpflichtig bezeichnen.“ Laut Klopp hätten die Spieler die Entscheidungen aber gut aufgenommen – auch Undav.
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