Der 24-jährige Judo-Athlet Akaki Japaridze aus Leipzig steht im Fokus nach einem Vorfall während eines Bundesliga-Kampfes. Nach einem verlorenen Duell schlug er seinen Kontrahenten Timo Cavelius mehrfach, wodurch dieser sich einen doppelten Kieferbruch zuzog und operiert werden musste.
Trotz der schweren Verletzung äußerte Japaridze keine Entschuldigung, sondern machte seinen Gegner für den Ausraster verantwortlich. Er begründete seine Reaktion mit provokantem Verhalten von Cavelius nach dem Kampf, der mit einer beleidigenden Geste jubelte.
Die Polizei hat aufgrund der Anzeige von Cavelius ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Für Cavelius ist die Verletzung schwerwiegend, da sie seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Oktober verhindert.
Der Judo-Kämpfer aus Georgien hat eine mögliche lebenslange Sperre zu erwarten.
