Joel Fujita, wertvollster Spieler von St. Pauli mit einem Marktwert von rund 10 Millionen Euro, saß zum zweiten Mal in Folge bei einem Ligaspiel gegen Bielefeld 90 Minuten auf der Ersatzbank.
Ein angestrebter Wechsel im Sommer kam nicht zustande, sodass als Alternativen noch das Transferfenster in Saudi-Arabien bis zum 12. Oktober oder das Winterfenster Anfang nächsten Jahres verbleiben.
Fujita konnte sein Potenzial in dieser Saison noch nicht abrufen. Nach durchwachsenen Leistungen stand er zuletzt im DFB-Pokal beim Ausscheiden gegen Essen nach 60 Minuten nicht mehr auf dem Platz und ist seitdem auch in den Liga-Einsätzen nicht berücksichtigt worden.
Persönliche Faktoren wie der Abstieg mit St. Pauli, die Nichtnominierung für die japanische Weltmeisterschaft und die unklare Transfersituation könnten eine Rolle spielen.
Trainer Marcel Rapp betonte jedoch, dass Fujita weiter Unterstützung vom Team bekommt und kein Konflikt bestehe. Der Techniker werde dem Kader auch wegen seiner Qualitäten benötigt, aktuell erhalten allerdings andere Spieler wie Eric Smith und Mathias Rasmussen den Vorzug im defensiven Mittelfeld.
Zudem setzte Rapp in Bielefeld auf den körperlich überlegenen Sam Klein, um der taktischen Spielsituation besser begegnen zu können. Fujita zeigte sich nach dem Unentschieden gegen Bielefeld engagiert und jubelte zusammen mit Torschütze Abdoulie Ceesay.
Sein weiterer Einsatz bei St. Pauli oder ein möglicher Transfer in den nächsten Monaten bleibt offen.
