Schwede mit 1. Bundesliga-Tor: Lidberg punktet trotz Pleite! Isac Lidberg (28) erzielte gegen Mainz (3:4) sein erstes Bundesliga-Tor Für Darmstadt 98 hatte Isac Lidberg (28) in zwei Jahren in 58 Zweitligaspielen 31 Tore erzielt – eine Topquote.
Samstag bei der 3:4-Niederlage im ista-Borussia-Park gegen den FSV Mainz gelang dem Schweden nun auch bei seinem ersten Startelfeinsatz sein erster Bundesliga-Treffer: Nach einer präzisen Flanke von U21-Nationalspieler Lukas Ullrich (22) jagte Lidberg den Ball zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich ins Mainzer Netz. Und der Schwede punktete damit auch im Duell mit Tim Kleindienst (31), der nach seiner Ampelkarte aus Freiburg gesperrt fehlte.
Direkt vor der prall gefüllten Nordkurve ließ er seinem Jubel dann freien Lauf – nach der erneuten Pleite war die Begeisterung des Schweden über seinen ersten Erstliga-Treffer dann aber gewichen. Lidberg nach der Partie nüchtern: „Natürlich bin ich froh, mein erstes Bundesliga-Tor geschossen zu haben.
Aber da wir als Team nicht punkten konnten, ändert dieser Treffer nichts daran, dass ich sehr enttäuscht bin. Als Mannschaft haben wir über weite Strecken eigentlich gut gearbeitet.
Wenn man dann aber drei Tore nach Standardsituationen kassiert, wird es schwierig, Spiele zu gewinnen.“
Trotz des historischen Fehlstarts mit null Punkten aus den ersten vier Spielen und schon 16 Gegentoren (im Schnitt also vier Treffer pro Partie!) bleibt der Schwede aber für die weiteren Partien optimistisch. Lideberg: „Trotz des schwierigen Saisonstarts glaube ich weiter fest an unser Team.
Wir müssen einfach weiter hart arbeiten, weiter jeder für jeden kämpfen, dann wird sich der Erfolg bald einstellen. Wir haben eine Menge Energie gezeigt, unsere Herzen auf dem Rasen gelassen.
Das müssen wir mit in die nächsten Spiele nehmen. Und natürlich die Dinge verbessern, die zu den vielen Gegentoren geführt haben.“ Vor allem bei der nächsten Bundesliga-Partie nach der XXL-Länderspielepause sind die Gladbach-Profis gefragt – dann steht das rheinische Derby beim Erzrivalen 1. FC Köln (11. Oktober, 15.30 Uhr) auf dem Programm.
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