0:7-Klatsche in München: Historische Pleite! Aber es gibt ein kleines bisschen Hoffnung Union-Verteidiger Felix Udokhai mag nicht mehr hinsehen - Bayern spielte die Eisernen oft schwindelig BILD hatte vorher gefragt: Wie schlimm wird es für Union gegen die Super-Bayern?

Die Antwort: Schlimm, sehr schlimm, historisch schlimm! Mit 0:7 verliert das Team von Mauro Lustrinelli (50) gegen den Rekordmeister.

Die höchste Niederlage in der Bundesliga-Geschichte der Eisernen. Überraschend: Zumindest in der ersten Halbzeit gibt es ein bisschen Grund zur Hoffnung.

In den ersten drei Spielen der Saison schien Union die alten Stärken verlernt zu haben: Ein Defensiv-Bollwerk zu sein, mit giftigen Zweikämpfen und starken Standards. Zumindest die Zweikampfstärke haben die Köpenicker in München für einige Zeit wiederentdeckt.

In der ersten Hälfte konnte Union 55 Prozent der Zweikämpfe für sich entscheiden. Der bayerische Qualitätsvorsprung ist trotzdem zu viel für Union.

Musiala verwandelt die erste Chance der Münchner mit einem harten Schuss – Rönnow ohne Chance (18.). Danach presst Union lange gut.

Dann kommt Rothe gegen Olise zu spät, tritt ihm auf den Fuß. Elfmeter für Bayern!

Den verwandelt Kane souverän (39.). Rothe: „Schade, in der Phase hatten wir gut dagegenhalten, waren griffig.“ Den 0:3-Halbzeitstand macht Olise mit einem Schuss durch die Union-Abwehr.

Offensiv bleibt Union in der ersten Hälfte schwach. Keinen einzigen Schuss feuern sie aufs Tor ab.

Nach Wiederanpfiff sind die Eisernen für zwei Minuten gefährlich. Erst versucht es Haberer aus zweiter Reihe (51.), dann Rothe nach Ecke (52.).

Ein kurzer Lichtblick, bevor Union deklassiert wird. Armes Union, da wartet viel Arbeit auf Trainer Mauro Lustrinelli in der langen Länderspielpause.

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