Oluwaseun Adewumi avanciert beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum entscheidenden Spieler. Beim 2:1-Heimsieg gegen den 1.

FC Magdeburg traf der 21-jährige Leihspieler aus Burnley unmittelbar nach seiner Einwechslung zum Siegtor, was die Berliner erstmals seit über einem Jahrzehnt an die Tabellenspitze brachte. Adewumi erzielte somit schon seinen dritten Saisontreffer in drei aufeinanderfolgenden Spielen und trifft im Schnitt alle 33 Minuten.

Nach jedem Tor zeigt er einen markanten Jubel: Er bedeckt den Mund mit der rechten Hand und tippt mit dem linken Zeigefinger an seine Schläfe. Damit will er eine Botschaft vermitteln, die er seit zwei Jahren praktiziert: Weniger reden, mehr handeln und dabei mental konzentriert und stark bleiben.

Neben seinem Toreifer überzeugte Adewumi auch durch seine Aktivität unter Druck. Nachdem ein Hertha-Spieler die Rote Karte erhielt, sorgte Adewumi mit einem taktischen Foul dafür, dass auch der Gegner einen Platzverweis erhielt, was Hertha entscheidend entlastete.

Trotz seines Erfolges bleibt Adewumi skurril bescheiden und zeigt sich bereit, sowohl die Jokerrolle weiter auszufüllen als auch bei Bedarf in der Startelf mit vollem Einsatz zu spielen. Die Fans dürfen sich auf weitere starke Leistungen des jungen Österreichers freuen.