11 Minuten ohne Tor: Füchse-Keeper Ludwig lässt Gummersbach verzweifeln Füchse-Keeper Lasse Ludwig (23) erwischte gegen Gummersbach einen Sahnetag im Tor Die Füchse Berlin bezwingen nach Melsungen (33:31) auch das nächste Schwergewicht in der Opel Handball-Bundesliga. Der deutsche Pokalsieger gewinnt vor 8201 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen den VfL Gummersbach 33:28 (16:13).
Im Spiel der Superwerfer ist am Ende ein Torhüter der Held. Lasse Ludwig (23) hält für die Füchse den Sieg mit 15 Paraden fest.
Im Duell Rückraum-Ballermänner erwischen die Füchse den besseren Start ins Spiel, führen nach 19 Minuten schon mit sechs Toren (11:5). Mathias Gidsel (27), trotz Erkältung, trifft wie gewohnt.
Bei Gummersbachs Mega-Werfer Miro Schluroff (26/seit zwei Tagen verheiratet) und Supertalent Nikola Roganovic (20) herrscht in der ersten Halbzeit noch Ladehemmung. Vor der Partie haben Schluroff 27 und Roganovic schon 25 Tore erzielt.
Gidsel steht bei 28. Doch von der 8.
bis zur 19. Minute, unglaubliche 11 Minuten lang, bringt der VfL den Ball nicht im Berliner Tor unter.
Bärenstark in dieser Phase: Füchse-Keeper Lasse Ludwig (23). Der Jungstar glänzt mit 9 Paraden in den ersten 30 Minuten.
Füchsestar Mathias Gidsel (27) wird von der Gummersbacher Deckung in die Mangel genommen
Aber auch bei den Berlinern läuft nicht alles rund. Statt nach einer 6-Tore-Führung (13:7/23.) den Sack vielleicht schon zuzumachen, macht die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau (39) das Spiel wieder auf.
Verballert gleich dreimal in Folge. Gummersbach ist zur Halbzeit wieder auf drei Tore ran – 16:13.
Auch weil Schluroff (insgesamt 5 Tore) und Roganovic (5 Treffer) nach 25 Minuten ihre Mega-Raketen jetzt im Tor unterbringen. Handball: Gidsel gewinnt das Duell gegen Schluroff und Roganovic
Glückwunsch an den Bundesliga-Debütanten, an VfL-Neuzugang Alex Dujshebaev (34).
Der Spanier macht in der 22. Minute sein erstes Liga-Tor.
Insgesamt werden es tolle sechs. Doch das Duell gewinnen die Berliner, weil Welthandballer Mathias Gidsel mit neun Toren noch besser trifft, als Schluroff und Roganovic und Lasse Ludwig den Berliner Kasten mit 15 Paraden vernagelt.
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