Die Anreise des HC Hamburg zum Handball-Derby gegen TSV Hannover-Burgdorf wurde durch eine Sperrung des Elbtunnels stark beeinträchtigt. Der Mannschaftsbus des Hamburger Teams steckte rund 30 Minuten im Stau und erreichte die Zuschauerkurve der ZAG-Arena erst kurz vor Spielbeginn.
Drei Stunden vor dem Match war die Absage wegen der Verkehrssituation im Raum Hamburg im Gespräch. Die Verantwortlichen der Handball-Bundesliga konnten den Bus mittels Tracking-Tool genau verfolgen und informierten sich fortlaufend über den Standort.
Trotz der Verzögerung zeigte sich das Hamburger Team auf dem Spielfeld unbeeindruckt. In einem engen Spiel setzte sich Hannover-Burgdorf am Ende mit 30:28 durch.
Ein schwerer Zwischenfall trübte jedoch die Partie: Hamburgs Rückraumspieler Moritz Sauter verletzte sich gegen Mitte der zweiten Halbzeit ohne Fremdeinwirkung am linken Knie und musste gestützt vom Feld gebracht werden. Eine Kreuzbandverletzung wird nicht ausgeschlossen.
Das Spiel war geprägt von wechselhaften Phasen, in denen beide Teams gute Aktionen zeigten, jedoch auch viele Fehler passierten. Nach einer knappen Halbzeitführung für Hannover konnte sich keiner der Gegner entscheidend absetzen.
Kapitän Marian Michalczik betonte den Kampfgeist und die starke Teamleistung seiner Mannschaft in einer dramatischen Schlussphase. Parallel besiegte SG Flensburg-Handewitt den HC Erlangen mit 38:33.
Die erste Halbzeit zeichnete sich durch hohe Trefferzahlen auf beiden Seiten aus, ehe sich die Teams nach der Pause verstärkt auf ihre Abwehr konzentrierten. Das Ergebnis spricht jedoch für Flensburg als den siegreichen Gastgeber.
