Nach der schmerzhaften 3:4-Heimniederlage gegen Elversberg zeigte sich Borussia Mönchengladbachs Kapitän Tim Kleindienst enttäuscht und äußerte im Fernsehen Kritik an Teilen des Teams. Er forderte mehr Konzentration über die ganze Spielzeit und bezog sich dabei auch auf den Medienkonsum seiner Mitspieler, unter anderem mit der Bemerkung, weniger TikTok schauen zu sollen.
Diese Äußerungen sorgten intern für Gesprächsbedarf. Beim Trainingsauftakt vor dem folgenden Spiel in Freiburg suchten Kleindienst und die Vereinsverantwortlichen das klärende Gespräch.
Sportdirektor Rouven Schröder betonte, dass die Aussagen emotional nach dem Spiel entstanden seien und Kleindienst die Tonlage im Nachhinein als zu scharf ansieht. Auch Trainer Eugen Polanski relativierte die Worte des Kapitäns, bestätigte aber die Forderung nach mehr Fokussierung und Konzentration in den Spielen.
Insgesamt wollen alle Beteiligten den Vorfall nicht unnötig hochspielen und sich auf die sportliche Verbesserung konzentrieren.
