Die Füchse Berlin gewannen am Sonntag ein intensives Handballspiel in der Bundesliga mit 34:33 gegen den TVB Stuttgart. Das Duell war von technischen Problemen geprägt, da die Spieluhr gleich zweimal ausfiel und längere Pausen verursachte.

Trotz dieser ungewöhnlichen Unterbrechungen, die die Gäste aus Berlin etwas ins Schwimmen brachten, behielten sie die Oberhand. Mathias Gidsel überzeugte als torgefährlicher Spieler und erzielte neun Tore bei 13 Versuchen.

Neu im Team ist der französische Halblinke Aymeric Zaepfel, der erst am Freitag verpflichtet wurde. Er saß zwar durchgehend auf der Bank, gab seinen Einstand aber beim Spiel in Stuttgart und soll langfristig Entlastung für Hauptakteur Matthes Langhoff bieten.

Die Berliner hatten Schwierigkeiten mit der variablen Offensivtaktik der Stuttgarter, die mit vier Rückraumspielern agierten. Die Führung wechselte oft, doch in der zweiten Halbzeit gelang es den Füchsen, eine bis zu vier Tore große Führung aufzubauen.

Trotz vergebener vier Siebenmeter verteidigten sie den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning betonte die Notwendigkeit der Kaderverstärkung und erklärte, dass Zaepfel trotz knapper finanzieller Rahmenbedingungen verpflichtet wurde, um die Belastung im Team zu verringern, besonders mit Blick auf die anstehende Champions League.

Mit der baldigen Rückkehr von Schlüsselspielern wie Nils Lichtlein und Fabian Wiede soll das Team gut gewappnet sein.