Der FC Augsburg plant mit Arijon Ibrahimovic, der vom FC Bayern ausgeliehen ist, eine vielseitige Rolle im Offensivspiel. Der 20-Jährige soll als zentraler Zehner agieren, dabei aber auch die Außenbahnen bespielen und bei Bedarf als Mittelstürmer fungieren.
Trainer Manuel Baum verglich die Einsatzweise von Ibrahimovic mit den jungen Spielern Anton Kade und Uchenna Ogundu, die ebenfalls flexibel im Offensivzentrum eingesetzt werden können. Ibrahimovic wechselte unmittelbar vor Ende der Transferfrist nach Augsburg, nachdem er zunächst als Backup für Flügelspieler Luis Díaz im Bayern-Kader eingeplant war und seinen Vertrag bis 2028 verlängert hatte.
Das Interesse des FC Augsburg bestand schon länger, und die Vereinsverantwortlichen um Geschäftsführer Michael Ströll und Sportdirektor Benjamin Weber überzeugten ihn letztlich vom Wechsel. Beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt könnte Ibrahimovic bereits in der Startelf stehen, zumal der Einsatz von Anton Kade fraglich ist.
Kade musste das Training verletzungsbedingt abbrechen, Informationen zum genauen Ausfallstatus hält Trainer Baum derzeit noch zurück. Neben Ibrahimovic und Kade stehen dem FCA weitere Spieler im offensiven Mittelfeld zur Verfügung, etwa Mert Kömür, Alexis Claude-Maurice und Robin Fellhauer.
Baum betonte, dass diese Akteure eher defensive Aufgaben übernehmen. Insgesamt schätzt er die Mannschaftsstruktur als ausgewogen ein, mit Spielern, die sowohl offensiv als auch defensiv unterschiedliche Rollen abdecken können.
Einen fixen Stammplatz gibt es auf den Zehner-Positionen derzeit nicht, auch für den Leihspieler aus München nicht.
