Verstappen gegen 100 Fahrer: Er hat's geschafft! Max Verstappen (28) in seinem Kart in Silverstone Nach knapp 35 Minuten ist alles vorbei.

Und Max Verstappen (28) hat es geschafft. Beim Rennen „Max vs.

100“ in Silverstone tritt er gegen 100 andere Kartfahrer an, startet vom letzten Platz. Die Aufgabe: Innerhalb von 30 Runden ganz nach vorne fahren.

Verstappen braucht am Ende nicht mal die Hälfte der Distanz. Die Regeln des Rennens sind einfach: Wer vom vierfachen Formel-1-Weltmeister überholt wird, ist raus.

Das passiert beim Start gleich 17 Fahrern, an denen der Holländer fast mühelos vorbeizieht. Dann profitiert er in Kurve 1 von einer Massenkarambolage, bei der sich gleich mehrere Kart-Piloten aus dem Rennen nehmen.

Darunter auch Leo Neugebauer (26). Der Welt- und Europameister im Zehnkampf war aus der 28. Startreihe losgefahren, sagt zu BILD: „Da war einfach so viel los.

Mich hat von jeder Seite jemand berührt, deshalb habe ich mich gedreht. Ich habe gar nicht mitbekommen, wie Max an mir vorbeigefahren ist.

Erst als sie am Ende der Runde mit der schwarzen Flagge gewedelt haben, habe ich verstanden, dass ich raus bin. Das ging sehr schnell, aber es hat großen Spaß gemacht.“

Formel 1: Max Verstappen überholt 100 Kartfahrer in 13 Runden

Schon nach zwei Minuten des Rennens lag er auf Platz 37. Am Start der sechsten Runde hatte er sich schon auf Platz 13 vorgearbeitet.

Und in Runde 12 war er auf Platz 4, nur noch drei Sekunden hinter dem Führungs-Trio. Das schluckte er dann in der 14. Runde.

Verstappen: „Als ich durch die Startaufstellung gelaufen bin und gesehen habe, von wo ich starten sollte – das war schon sehr weit hinten. Aber schon nach der ersten Runde hatte ich ein gutes Gefühl.

Dabei war die erste Runde einfach nur Chaos. Da wollte ich einfach überleben.

Und natürlich muss man sich dabei auf die anderen verlassen, dass die keine Dummheiten machen.“

Über seine letzten drei Konkurrenten, die sich gegenseitig beharkten, sagt er: „Ich habe das gesehen und möchte mich bei ihnen bedanken. Das hat mein Leben einfacher gemacht.“

Womöglich ist es nicht das letzte Rennen dieser Art.

Max lachend: „Vielleicht fahre ich beim nächsten Mal gegen 200 Fahrer. Wer weiß?“

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