Comeback steht bevor: Handball-Profi übersteht schwere Erkrankung Kent Robin Tönnesen erkrankte im Sommer-Urlaub schwer So hatte sich Kent Robin Tönnesen (35) von der SG Flensburg-Handewitt aus der Opel Handball-Bundesliga die spielfreie Zeit im Sommer nicht vorgestellt. Der in Schweden geborene Norweger spielt seit einem Jahr für den Top-Klub, die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 verpasste er auf dramatische Art und Weise komplett.
Handball-Profi übersteht schwere Erkrankung
Den Sommer-Urlaub wollte der Linkshänder mit seiner Familie in Kroatien verbringen. Bereits kurz nach der Anreise nahm das Drama seinen Lauf.
Tönnesen bekam Schmerzen rund um sein rechtes Auge. Eine Untersuchung vor Ort brachte weder Aufschluss noch Diagnose, der SHZ berichtete darüber zuerst.
Einen Tag später verschlimmerte sich sein Zustand, das medizinische Team der SG Flensburg-Handewitt meldete sich mit unmissverständlicher Aufforderung: „Bitte sofort zurückkommen!“
Tönnesen brach den Urlaub ab, flog zurück. Goldrichtige Entscheidung, wie sich in Flensburg schnell herausstellte.
Gürtelrose im Gesicht, medizinischer Vollalarm. Denn diese Viruserkrankung kann zur Erblindung des betroffenen Auges führen.
Laut Tönnesen waren die ersten Erkrankungswochen die „Hölle“. Der Norweger zum SHZ: „Solche Schmerzen habe ich noch nie erlebt.
Das war brutal.“ Sportverbot für mehrere Wochen, medikamentöse Therapie. Der Rückraumspieler stieg langsam und dosiert wieder ins Training ein: „Nach der ersten Einheit hatte ich gefühlt zwei Wochen Muskelkater.“
Jetzt rückt sein Comeback näher, ob es schon für das Nord-Duell am Sonntag (18 Uhr, live bei Dyn) gegen den HC Hamburg reicht, ist allerdings offen.
Tönnesen: „So langsam bekomme ich Handball wieder in meinen Körper und Kopf rein.“
Flensburg ist Tönnesens dritte Station im deutschen Handball. Von 2013 bis 2015 spielte er für die HSG Wetzlar, danach bis 2017 für die Füchse Berlin.
Sein Vertrag bei der SGF läuft noch bis zum 30. Juni 2027.
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