Johan Bakayoko konnte sich in seiner zweiten Saison bei RB Leipzig noch nicht auf dem Platz beweisen. Trotz guter Anlagen wie Schnelligkeit und einem starken linken Fuß gelang ihm bisher kein entscheidender Durchbruch.

Nach schwachen Leistungen, insbesondere beim Auswärtsspiel in Bremen mit nur 30 Prozent Zweikampfquote und 20 Prozent erfolgreichen Dribblings, steht er zumeist auf der Bank. Sein Teamkollege Brajan Gruda ist zuletzt wieder fit und ist eine bevorzugte Option auf dem rechten Flügel.

Interne Verantwortliche rätseln über den Leistungsrückstand Bakayokos, zumal Trainer Martin Demichelis viel mit dem 23-jährigen Spieler arbeitete und ihn für die Nachfolge des abgewanderten Yan Diomande vorsah. Im vergangenen Sommer zahlte Leipzig rund 18 Millionen Euro für den Belgier, der zuvor bereits länger beobachtet wurde.

Obwohl in den Medien kurzzeitig Interesse des saudischen Clubs Al-Ittihad an Bakayoko kursierte, lehnten die Leipziger offenbar ein Verkaufsgespräch ab, zumal das europäische Transferfenster bereits geschlossen war. Neben Bakayoko wächst das Leipziger Talent Andrija Maksimovic, der vor allem beim Spiel in Bremen als Einwechsler gute Ansätze zeigte.

Trainer Demichelis setzt auf den 19-jährigen Serben und verhinderte im Sommer sogar einen Transfer, um ihn langfristig zu fördern.