Im Rahmen einer Talkrunde bei Sandra Maischberger äußerte sich der SPD-Innenpolitiker Sebastian Fiedler deutlich kritisch gegenüber der AfD und deren Verbindungen zum russischen Einfluss. Fiedler, der über 28 Jahre in Sicherheitsbehörden tätig war, warf der AfD vor, eine bedeutende Rolle im Informationskrieg des russischen Systems zu spielen und dadurch ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Deutschland darzustellen.
Er kritisierte insbesondere die Ablehnung der AfD gegenüber der europäischen und westlichen Einbindung Deutschlands sowie die Parteimitglieder, die noch nach Putins Angriffskrieg Verbindungen zur russischen Botschaft pflegten. Fiedler warnte vor einer möglichen „Türöffner-Problematik“ für Russland, falls die AfD in Sachsen-Anhalt an die Regierung gelangen sollte.
Dagegen verteidigte AfD-Politiker Stephan Brandner seine Positionen und bestritt konkrete Vorfälle, die ihm vorgeworfen wurden. Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer unterstützte die Sorge um eine wachsende Bedrohung durch Russland und wies auf verstärkte militärische Aktivitäten und Personalaufbau hin, die auf eine mögliche Bedrohung europäischer Nato-Staaten bis 2029 hindeuten.
Fiedler forderte, die AfD aus Regierungsverantwortung fernzuhalten, um die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten.
