Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechnet mit einem weiteren harten Kriegswinter. Nach dem Treffen mit den US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff in Kiew sagte er, dass ein umfassendes Unterstützungspaket für den Winter nötig sei.
Während des Besuchs ließ Russland Angriffe auf die Hauptstadt aussetzen, woraufhin die Ukraine ihrerseits auf Angriffe gegen Moskau verzichtete. Selenskyj scherzte, die Präsenz der US-Gesandten wirke besser als die Flugabwehrsysteme Patriot und solle den Menschen in Kiew eine Atempause verschaffen.
Ein baldiges Treffen zwischen Vertretern aus der Ukraine, Europa und den USA wurde vereinbart, um nächste Schritte zu besprechen, konkrete Termine stehen jedoch noch aus. Jared Kushner drückte die Hoffnung auf Fortschritte in den Verhandlungen aus, nachdem beide Gesandten zuvor Gespräche in Moskau geführt hatten.
Ein Direktgespräch zwischen Selenskyj und Putin an neutralem Ort bleibt weiterhin ausgeschlossen, da Putin dies ablehnt.
