Die Kartoffelernte 2026 fällt aufgrund von Hitze und anhaltender Trockenheit deutlich geringer aus als im Vorjahr. Besonders betroffen sind große Kartoffeln, die für Pommes Frites benötigt werden.

Die geringere Verfügbarkeit führt zu steigenden Preisen: Landwirte erhalten aktuell zwischen 35 und 40 Euro pro 100 Kilogramm, das sind 10 bis 15 Euro mehr als im Jahr zuvor. Zusätzlich haben viele Bauern ihre Anbauflächen verkleinert, nachdem sie im Vorjahr Verluste hinnehmen mussten.

Die geringere Erntemenge und der gestiegene Bedarf könnten dazu führen, dass Pommes Frites sowohl teurer als auch kürzer ausfallen. Verbraucher könnten damit erneut mit höheren Lebensmittelnkosten konfrontiert werden, was zu einer weiteren Belastung im ohnehin inflationären Umfeld führen würde.

Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch in anderen europäischen Ländern ab, was den Preisdruck auf Pommes und andere Kartoffelprodukte verstärkt. Das Ausmaß der Preissteigerungen hängt davon ab, wie viel von den Mehrkosten Hersteller und Handel an die Kunden weitergeben.