Bei Zusammenarbeit mit der Linken: Kanzler Merz warnt SPD vor der „Hölle“ Warnende Geste: Friedrich Merz (70, CDU) im Jahr 2025 im Bundestag Berlin – Kanzler Merz schlägt in der CDU/CSU-Fraktion pathetische Töne an. Weil die SPD in Berlin nicht ausschließt, der antisemitischen Linkspartei an die Macht zu verhelfen, wurde Friedrich Merz (70, CDU) in seiner Rede vor den 208 Parlamentariern so deutlich wie selten.

Nach BILD‑Informationen erinnerte er an die letzte Wahlperiode, als der damalige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich (67) der Union vorwarf: ,Sie öffnen das Tor zur Hölle’“. Damals ging es um den Umgang mit der AfD.

Nun drehte Merz den Spieß um. DENN: Die SPD ist aus Sicht des Kanzlers der „Hölle“ schon einen deutlichen Schritt näher als die Union damals.

Sie müsse „unmissverständlich klarmachen, dass sie nicht mit dieser Linkspartei in Berlin koaliert“, erklärte er. Fakt ist: Nach ihrem Wahlsieg in Berlin will die Linke noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD über eine mögliche Zusammenarbeit führen.

Die Vorgespräche sollen mögliche Sondierungen vorbereiten. Auch die interne Debatte um die Brandmauer wollte Merz bei der Gelegenheit abräumen.

Seine Ansage: „Die Brandmauer-Diskussion können wir uns sparen, entscheidend ist, dass wir weder mit AfD noch mit Linkspartei etwas gemeinsam haben.“

Allerdings hatte Merz in der Vergangenheit selbst oft von der „Brandmauer“ gesprochen, die die CDU in Richtung AfD und Linkspartei abgrenze. Inzwischen kritisiert selbst Altkanzlerin Angela Merkel (72, CDU) den Begriff.

Grundsätzlich kommt es aus Sicht von Merz nun mehr denn je auf Europa an: „Ich meine heute fester denn je: Es kommt auf die europäische Souveränität an!“

Deutschland sei durch zwei historische Sätze wegweisender CDU-Kanzler stark: „Ich wähle die Freiheit“ von Konrad Adenauer (regierte 1949 bis 1963) und „Wohlstand für alle“ von Ludwig Erhard (1963 bis 1966). Daraus formulierte Merz den Auftrag für die Union heute: „Wir müssen kämpfen für Freiheit und Wohlstand für alle, auch als Aufstiegsversprechen an die junge Generation!“

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