New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat bei einer Zeremonie zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11.

September für Empörung gesorgt. Nach der Unterzeichnung zweier Verfügungen, die den 11.

September offiziell als Gedenktag ausweisen und Sicherheitsmaßnahmen verstärken, gab Mamdani den zeremoniellen Stift an seinen Chefjuristen Ramzi Kassem weiter. Kassem ist bekannt als Anwalt eines ehemaligen Al-Qaida-Mitglieds mit Verbindungen zu den Anschlägen.

Die Übergabe des Stifts an Kassem löste insbesondere bei Angehörigen der Opfer und Einsatzkräften Empörung aus. Kritiker werfen dem Bürgermeister vor, in einer Gedenkveranstaltung eine Person ins Rampenlicht gestellt zu haben, deren Arbeit in Verbindung mit der Ideologie der Täter steht.

Kassem hatte unter anderem Ahmed al-Darbi vertreten, dessen Schwägerin mit einem der 9/11-Attentäter verheiratet war. Vertreter der Opferfamilien und Feuerwehrleute bezeichneten das Vorgehen als respektlos und unsensibel.

Kassems Büro begründete seine Beteiligung mit der juristischen Ausarbeitung der Verfügungen. Eine Stellungnahme von Kassem liegt bislang nicht vor.