Knapp 1.200 Briefwahlunterlagen wurden in Halle aufgrund eines technischen Fehlers bei einem Dienstleister versehentlich doppelt gedruckt und an Wähler verschickt. Die Stadtverwaltung reagierte schnell und erklärte die fehlerhaften Dokumente für ungültig.

Betroffene Wähler erhalten neue Unterlagen, um ihre Stimme rechtssicher abzugeben. Eine doppelte Stimmabgabe ist demnach ausgeschlossen.

Die Landeswahlleiterin sowie der Kreiswahlleiter bestätigten die Sicherheit der Wahl. Ähnliche Probleme waren vor wenigen Tagen auch in Magdeburg aufgetreten, wo 440 Wahlscheine doppelt versandt wurden.

Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund äußerte in diesem Zusammenhang Zweifel an der Sicherheit der Briefwahl und warnte vor möglichen Beeinflussungen, insbesondere in Pflegeheimen. Die hier geäußerten Vorwürfe wies der Pflegeschutzbund BIVA sowie die Landeswahlleiterin zurück und betonten die Integrität der Wahl und der beteiligten Personen.